Was ist passiert?
Kurz vor Ablauf von Trumps Ultimatum einigten sich die USA und der Iran am 8. April 2026 auf eine zweiwöchige Feuerpause. Trump teilte auf Truth Social mit, die USA würden die Bombardierungen unter der Bedingung einstellen, dass der Iran die Straße von Hormus vollständig öffnet. Irans Außenminister Abbas Araghtschi bestätigte die Einigung.
Wer hat vermittelt?
Pakistan spielte die entscheidende Vermittlerrolle. Generalstabschef Asim Munir verhandelte über mehrere Nächte hinweg mit US-Vizepräsident JD Vance, dem amerikanischen Sondergesandten Steve Witkoff und dem iranischen Außenminister. Auch Ägypten und die Türkei waren in den Prozess eingebunden. Pakistan lädt nun beide Seiten zu direkten Gesprächen nach Islamabad ein.
Inhalt der Einigung
Die Kampfhandlungen werden sofort eingestellt. Die Straße von Hormus wird für den internationalen Frachtschiffsverkehr wiedereröffnet. Direkte Verhandlungen finden ab dem 11. April in Islamabad statt und sollen 15 bis 20 Tage dauern. Eine mögliche Verlängerung auf 45 Tage ist vorgesehen. Eingefrorene iranische Vermögenswerte könnten als Anreiz freigegeben werden.
Wie reagierte die Welt?
Der Ölpreis fiel unmittelbar nach der Bekanntgabe um rund zehn Dollar auf etwa 94 Dollar je Barrel. Die Aktienmärkte in Europa und Asien reagierten positiv. Bundeskanzler Merz, Frankreichs Präsident Macron und weitere westliche Staatschefs begrüßten die Einigung in einer gemeinsamen Erklärung und forderten ein dauerhaftes Ende des Krieges.
„Die Einigung sieht eher nach einer strategischen Niederlage der Vereinigten Staaten aus."Carlo Masala, Sicherheitsexperte, Bundeswehr-Universität München, im Deutschlandfunk
Irans Präsident Masud Peseschkian erklärte, die vom Iran geforderten allgemeinen Grundsätze seien akzeptiert worden. In Teheran feierten Menschen auf den Straßen.